Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling

Veröffentlicht am 25. Februar 2025 um 18:30

Liebeskummer ist weit mehr als "Teeniekram" – es ist ein tiefes, emotionales Erlebnis, das jeden Menschen unabhängig vom Alter betreffen kann. Studien zeigen, dass das Ende einer Beziehung ähnliche Gehirnareale aktiviert wie körperliche Schmerzen, weshalb der Schmerz so real und intensiv empfunden wird. Es ist völlig normal, zu trauern, wenn man jemanden verliert, den man geliebt hat, denn dieser Verlust bedeutet auch das Ende gemeinsamer Träume und Zukunftsvisionen. Liebeskummer ist Teil des menschlichen Erlebens und ein wichtiger Schritt im Heilungsprozess, der Zeit, Raum und Verständnis braucht. Darum geht es im Blog heute.

Liebeskummer löst Stress in deinem Körper aus

Mithilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) wurde beobachtet, wie das Gehirn von Menschen reagiert, die kürzlich eine schmerzhafte Trennung erlebt haben. Bei einem gebrochenen Herzen werden stressbedingte Hormone wie Cortisol oder Adrenalin freigesetzt, die bei dir zu Übelkeit, einem Gefühl von Luftmangel oder einem verlangsamten Herzschlag führen können. Körperliche Schmerzen und Entzugserscheinungen sind also keine Einbildung, denn es sind genau jene Hirnregionen aktiv, die auch bei einem Drogenabhängigen im Entzug feuern. Du bist im Dopamin-Entzug.

Wann hört das auf? 

Nach etwa drei Monaten hat sich das suchtartige Verhalten in deinem Gehirn weitgehend gebessert und das Verlangen nach deinem Ex-Partner lässt nach – auch wenn der psychische Schmerz einer Trennung manchmal noch länger anhalten kann. Doch das kannst du mitentscheiden - denn DU darfst lernen, der Herrscher über deine Gedanken und Gefühle zu sein. 

Natürlich ist es wichtig zu trauern, es ist auch hilfreich, über die Vergangenheit nachzudenken, denn man möchte mögliche Fehler nicht nochmal machen und man will Dinge verstehen. Was jedoch nicht hilfreich ist, sich alte Wunden immer und immer wieder zu durchleben. Wenn dein Partner unschöne Dinge gesagt hat oder dich verletzt hat, wirst du jedes mal, wenn du darüber nachdenkst, genau die gleichen Gefühle empfinden - dein Gehirn kann nicht zwischen “damals” und jetzt unterscheiden, weshalb es sich ganz genauso anfühlt, wie in der "alten" Situation. Es ist schmerzhaft und unproduktiv, denn das sind Dinge aus der Vergangenheit - in diesen Momenten lebst du in der Vergangenheit. Die inneren Dialoge, die du führst, werden wahrscheinlich immer gleich ablaufen, es sind die gleichen Gedanken und du kommst in eine negative Spirale. Diese negativen Denkmuster solltest du durchbrechen, lass dir nicht zu lange Zeit damit, gehe durch den Schmerz und dann lass los, was dich verletzt hat. Wenn du die Lektion für deine Zukunft gelernt hast, hat diese Erfahrung ihren Zweck erfüllt. 

Jeder Mensch macht "Fehler", dabei lernen wir. Erlaube dir und anderen Fehler zu machen, doch lerne auch, wo deine Grenzen liegen. In welchem Maße ist es für dich in Ordnung, dass dein Partner Fehler macht, dass du Fehler machst?

Hier geht es wieder um das Thema Achtsamkeit: Keiner ist jemals perfekt - doch du darfst etwas über dich lernen: Wann überschreiten Menschen wie und wo deine Grenzen? Welche Konsequenzen ziehst du daraus für dich? Schreibe das auf, es ist wichtig, dass du für dich einsteht. Wo deine Grenzen sind, bestimmst ganz alleine DU! 

Du brauchst auch keine Angst haben etwas falsch zu machen, es geht darum Erfahrungen zu sammeln. Zu entscheiden, ob etwas dienlich für dich ist, ob es zu deinen Werten passt und falls nicht, dann handelst du in Zukunft anders und mit mehr Bedacht. Der Schlüssel zu deiner Zufriedenheit liegt ganz alleine in dir, immer. 

 

Fazit: Liebeskummer lohnt sich also wirklich nicht, my darling – zumindest nicht länger bis deine Hormone wieder in der Spur sind. Du verdienst es, dein Herz heilen zu lassen und den Weg zu einem neuen, glücklichen Kapitel einzuschlagen.

Sei dein eigener Superheld und lebe im JETZT! 

Von Herzen,

Nadine 

 

 

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